Der angehängte Magnet (links) und der mit konstanter Geschwindigkeit herabsinkende Magnet (rechts) befinden sich jeweils im Kräftegleichgewicht:

  • Beim linken Magnet hält die Zugkraft der Schnur (nach oben) der Gewichtskraft (nach unten) das Gleichgewicht.
  • Beim rechten Magnet muss es zu dessen Gewichtskraft auch eine ebenso große Kraft nach oben geben, denn er bewegt sich mit konstanter Geschwindigkeit nach unten. Diese Kraft nach oben übernimmt die Hand des Experimentators.

Es gilt : actio = reaktio.

Dazu formulierte Heinrich Friedrich Emil Lenz (1834) für die nicht unmittelbar sichtbare Kraft die "Lenz*sche Regel". Sie besagt, dass die durch den Magneten im Kupfer- oder Aluminiumstab erzeugten Ströme so fließen, dass das durch diese erzeugte Magnetfeld der Ursache - also dem Herabsinken - entgegen wirkt. So stellt sich ein Gleichgewicht der beiden Kräfte ein und der Ringmagnet nimmt schließlich eine konstante Geschwindigkeit an.

Weitere Experimente dazu folgen

Wie und wo im Stab fließen Ströme?

Skizziere.

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